Das CJD - Die Chancengeber CJD BBW Niederrhein

„GO for job – GesundheitsOrientierung“

Das Projekt ist eine Förderung für erwerbsfähige Erwachsene, mit psychischen Auffälligkeiten, psychischen Erkrankungen und/oder bestehenden Suchtproblematiken, nach §16f SGB II.  Dabei richtet sich das Projekt vorrangig an Leistungsberechtige im Alter zwischen 25 und 40 Jahren.

Die bisher vorliegenden Angebote von Förderansätzen und Unterstützungsleistungen führen häufig am individuellen Bedarf der Zielgruppe vorbei und werden meist ohne Eingliederungserfolg abgeschlossen oder sogar frühzeitig abgebrochen.

In vielen Fällen sind tief in den Personen liegende Hemmnisse verankert, welche im derzeitigen Leistungsspektrum der Grundsicherung nicht ausreichend abgebaut werden können, da dafür Leistungen der Krankenkasse oder der Rentenversicherung notwendig sind. Ein Ziel des Projektes „GO for job“ ist daher die individuelle Ausgangslange klinisch gesichert zu erheben, um auf diagnostischer Grundlage Barrieren professionell abzubauen und die Teilnehmenden bei Bedarf an externe Fachstellen anzubinden.

Im Sozialcoaching-Ansatz wird durch Beziehungsarbeit, Clearingprozesse und aktivierende Maßnahmen an der Reduzierung von individuellen belastenden Faktoren gearbeitet, um schrittweise neue Strukturen und den Umgang mit stetig steigender Belastung zu verinnerlichen.

Die Teilnehmer werden durch ihren Sozialcoach unterstützt langfristig

  • eine (erhebliche) Gefährdung ihrer Gesundheit zu beseitigen,
  • ihre beeinträchtigte Gesundheit zu verbessern/wiederherzustellen,
  • einer chronischen Erkrankung oder drohenden Behinderung vorzubeugen,
  • die Sucht zu überwinden,
  • ihre komplexen Vermittlungshemmnisse zu beseitigen,
  • ihre Erwerbsfähigkeit zu erhalten / wiederherzustellen
  • einer drohenden oder vorliegenden (Teil-)Erwerbsminderung entgegenzuwirken oder
  • ihre gesellschaftliche und berufliche Teilhabe zu erwirken.

Der zuständige Sozialcoach reagiert dabei flexibel durch Einzel- und Gruppenangebote auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Teilnehmenden, sowie durch konstante Begleitung aller Förderprozesse. In diesem Zusammenhang ist der methodische Ansatz der aufsuchenden Sozialarbeit fester Bestandteil des Projekts „GO for job“. Sollten Teilnehmer nicht in der Lage sein, die Standorte des CJD aufzusuchen, werden Hausbesuche durchgeführt, um die Beziehung zum Teilnehmenden weiter auszubauen und ihnen methodisch angemessen zu begegnen. So ist es möglich, auch Menschen, die aufgrund von psychischen Problemlagen ihre Wohnung nur selten verlassen in das Projekt zu begleiten und eine Vertrauensbasis zu schaffen.

Das Projekt befähigt die Personengruppe, eine positive, gesundheitsfördernde Lebensperspektive zu entwickeln und umzusetzen, um so späteren Herausforderungen mit einem resilienteren Ich entgegen zu treten.

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